Ich bin Steffi Steinberg. Und dies ist meine Geschichte.

Die Story.
Steffi, auf deinen Fotos sieht du strahlend, fit und gesund aus. Das war aber nicht immer so, oder?
Nein, nicht wirklich. Ich hatte früher – neben der Band, in der ich als Schlagzeuger gespielt habe – keinerlei Hobbys. Sport habe ich eigentlich auch keinen gemacht, bis auf ein bisschen Snowboarden im Winter und Surfen im Sommer.
Zum Ausdauersport bin ich überhaupt erst durch einen Bandscheibenvorfall gekommen, den ich kurz nach meiner Ausbildung zur Krankenschwester erlitten hatte. Man hat mich daraufhin 2004 zur Reha nach Hamburg geschickt, wo ich tatsächlich zum ersten Mal täglich Sport gemacht habe – unter anderem Laufen. Mir ging es dann schnell besser, und in kurzer Zeit hatte ich zwölf Kilo abgenommen. Das hat mich motiviert, mich auch mit anderen Aspekten der Gesundheit, wie etwa der Ernährung, zu befassen.
Der Bandscheibenvorfall war für dich also die Initialzündung zum Ausdauersport?
Absolut. Zunächst ging es dabei nur um die Bewegung an sich, nicht um irgendwelche sportlichen Ziele. Ich bin damals wie gesagt „nur“ gelaufen. Eigentlich passen ein Bandscheibenvorfall und das Laufen nicht unbedingt zusammen – aber ich hatte keine Schmerzen und fühlte mich wohl dabei. Vor allem entwickelte ich ein ganz neues Körpergefühl.
Damals habe ich auch noch geraucht – quasi die logische Folge der vielen Nachtschichten und des permanenten Stress als Krankenschwester. Nach dem Laufen fühlte sich der Raucheratem aber sehr eklig an, sodass ich das Rauchen bald aufgab. Als ich wieder zu Hause war, habe ich den Sport beibehalten und bin regelmäßig mit einer Freundin laufen gegangen. Zusammen haben wir dann nach einer Zeit beschlossen, an einem Zehnkilometerlauf teilzunehmen – der ging übrigens nur bergab, weshalb ich auch relativ problemlos ins Ziel kam.
Ich wohnte damals ziemlich nahe meiner Arbeitsstelle, und so fing ich an, dreimal in der Woche dorthin zu laufen. Allerdings lag das Krankenhaus, in dem ich arbeitete, in einem Tal, sodass ich manchmal – besonders im Winter – zweieinhalb Stunden zurück bis nach Hause gebraucht habe. Trotzdem hatte ich eine Menge Spaß.
Ich meldete mich dann 2006 zu meinem ersten Marathon in Hamburg an, den ich nicht etwa in den angepeilten viereinhalb, sondern in 03:50 Stunden absolvierte. Ich hatte damals eine Wette abgeschlossen: Wenn ich starte, färbe ich mir die Haare blond. Seitdem bin ich blond.
Wie bist du vom Laufen zum Triathlon gekommen?
Nachdem ich schon einige Zeit zur Arbeit gelaufen war, dachte ich mir, dass ich ja auch mal mit dem Fahrrad dorthin fahre könne. Ich bin ein ziemlicher Geschwindigkeitsfanatiker, und so wollte ich mir gleich etwas Schnelles und Schnittiges kaufen. Im Internet entdeckte ich ein Rad mit einem Triathlonlenker – völlig unbekannt in dem kleinen Ort, wo ich im Westerwald wohnte. Ich erregte damit auch ziemlich schnell Aufmerksamkeit – zumal es bis vor einigen Jahren nicht unbedingt zur Normalität gehörte, dass Frauen Triathlon betreiben.
Ich war also schnell ein ziemlich bunter Hund, über den man redete. Irgendwann meldete sich dann jemand bei mir, der seit seiner Kindheit Triathlon betrieb und schon einige Ironman-Veranstaltungen hinter sich hatte, und fragte mich, ob wir nicht zusammen trainieren wollten. Nach einiger Zeit empfahl er mir, auch einmal an einem Ironman teilzunehmen, da ich schon genauso fit sei wie er er – für mich damals fast undenkbar. 2010 habe ich mich dann aber doch beim „Ironman Austria“ in Klagenfurt angemeldet, obwohl ich noch gar kein professionelles Rad- und Schwimmtraining betrieben hatte.
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72

betreute Athleten

2M

besiegte Schweinehunde

43

tränenreiche Zieleinläufe


23

persönliche Bestzeiten

367T

Trainingsmeilen auf dem Rad

3612

erstellte Trainingspläne

Coacherella.
Die größte Herausforderung beim Triathlon erscheint vielen Athleten das Schwimmen – Laufen und Radfahren kann schließlich fast jeder …
Das stimmt, und auch ich war kein wirklich guter Schwimmer. Kraulen konnte ich anfangs zum Beispiel gar nicht. Ein Talent von mir ist jedoch, dass ich recht schnell umsetzen kann, was ich mir anschaue, und so habe ich auch das Kraulen quasi durch Zuschauen erlernt.
Am Anfang war ich dabei aber nicht signifikant schneller als mit dem Brustschwimmen. Beim Schwimmen ist der Prozess aber anders als beim Laufen oder Radfahren: Man muss üben, üben und nochmals üben, bevor es endlich „Klick!“ macht. Die Verbesserung ist also nicht unbedingt sofort und kontinuierlich erkennbar. Beim Schwimmen lautet das Motto vielmehr: „Einmal ist keinmal, zweimal ist Erhaltung, dreimal ist Verbesserung.“
Du arbeitest unter anderem mit der Ironman-Legende Olaf Sabatschus zusammen. Was hast du von ihm für dein eigenes Training gelernt?
In dem Jahr, in dem ich meinen ersten Ironman lief, habe ich extrem viel trainiert und bin verschiedene Marathons gelaufen – stets mit Erfolg. Durch diese Erfolge wollte ich immer mehr. Ich hatte aber keinerlei Ahnung von Periodisierung und einem intelligenten Ganzjahrestraining. Irgendwann hatte ich dann Schmerzen im Bein. Im MRT stellte man Ermüdungsbrüche in Waden- und Schienbein fest. Sechs Wochen konnte ich keinen Sport treiben – für mich brach eine Welt zusammen, immerhin rückte meine Ironman-Teilnahme in weite Ferne.
Zu der Zeit lernte ich durch die Physiotherapie Olaf kennen, der zusagte, mich zu trainieren, um mich trotzdem für den Ironman fit zu machen. Er schickte mich zum Trainingslager nach Mallorca, und ich wunderte mich über meinen übersichtlichen Trainingsplan: Ich lief in einem viel geringeren Umfang als zuvor und fuhr auch weniger Rad. Die Einheiten waren aber ungleich intensiver. Ich erlernte das Lauf-ABC, lief in unterschiedlichen Geschwindigkeitsintervallen – es war ein völlig anderes Training. Außerdem nahm er mir alle Zweifel auf meinem Weg zum Ironman. Er gab mir dabei einen Spruch mit auf dem Weg: „Steffi, dich erwartet einfach ein langer Arbeitstag mit ein paar Überstunden – mehr nicht.“
Wie bist du dann selbst zum Coaching gekommen?
Meine Zeiten beim Solomarathon und beim Marathon des Ironman waren fast identisch – und das beim Triathlon nach 180 Kilometern Belastung auf dem Rad. Ich hatte also gemerkt, dass ich ein gewisses Talent für diesen Sport mitbringe und wurde Profi. Bald sprachen mich die ersten Athleten an und baten um Tipps – direkt bei den Veranstaltungen, aber auch per E-Mail. Ein paar Freunde brachten mich dann auf die Idee, Coaching professionell zu betreiben. Ich habe mich dann bei der Deutschen Sporthochschule in Köln angemeldet und konnte als gelernte Krankenschwester gleich einige Stufen überspringen.
In meinem eigenen Coachingangebot greife ich jedoch in erster Linie auf meine Erfahrung zurück. Durch meine Ausbildung kenne ich mich sowieso gut mit dem Körper aus, auch mit dem Thema der Ernährung habe ich mich sehr intensiv beschäftigt. Ich schaue zudem, welche Trainingsmethoden bei mir greifen, weiß aber auch ganz genau, dass nicht jedes Training für jeden Athleten gleich gut geeignet ist. Jeder Athlet ist individuell. Das gilt ganz besonders für Frauen – nicht in jeder hormonellen Situation kann durchgehend intensiv trainiert werden. Hinzu kommen mentale Aspekte. Jeder Athlet benötigt eine andere Ansprache, damit ich seine oder ihre Stärken erkennen und gezielt fördern kann.
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Triathoni(n).
Wie ist diese persönliche Nähe aber im Online-Coaching umsetzbar?
Ich lerne alle meine Athleten auch privat kennen. Wenn ich mir keinen persönlichen Eindruck machen kann, würde ich einen Sportler auch nicht coachen. Die heutigen technischen Möglichkeiten schlagen hier sehr viele Brücken – per Skype kann man sich ja zumindest schon einmal in die Augen sehen.
Trotzdem ist die individuelle Ausrichtung eines Trainingsplans niemals schon nach einem Monat abgehandelt – ein Training greift niemals schon nach einem Monat. Der Erfolg eines Trainers ist meist erst nach einem Jahr spürbar – wechselt man in dieser Zeit aus Ungeduld den Coach, dann hat in Wahrheit nicht der neue Trainer Erfolg, sondern der alte. Das Training muss erst einmal wirken: Man muss sich kennenlernen und sehen, wie es anschlägt.
Ist ein Triathlontraining nicht wahnsinnig zeitaufwändig? Immerhin müssen drei Sportarten quasi parallel trainiert werden …
Gerade deshalb ist es wichtig, das Umfeld und die berufliche wie private Situation des einzelnen Athleten kennenzulernen. Wann kann er etwa zeitliche Reserven freimachen, ohne zusätzlichen Stress aufzubauen? Denn Stress im Training macht krank.
Außerdem kommt es natürlich auf die individuellen Ziele an: Ist das Ziel der Ironman, eine olympische Distanz oder ein „Volkstriathlon“? Bringe ich Vorkenntnisse in einer oder mehreren Disziplinen des Triathlons mit? Es gibt also mehrere Parameter, die es in die Trainingsplanung mit einzubeziehen gibt. Und daraus gilt es dann, Prioritäten zu setzen. Durch meine verschiedenen Coaching-Pakete kann ich aber recht flexibel auf die individuellen Voraussetzungen der einzelnen Athleten eingehen.
Triathlon – das sind schon in der Kurzdistanz 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Das klingt für viele Ungeübte utopisch. Warum sollte man es trotzdem versuchen?
Um die eigenen Grenzen zu testen und zu verschieben. Triathlon ist eine Sportart, die abhärtet, denn eigentlich hat man keinen anderen Konkurrenten als sich selbst. Der innere Schweinehund muss auch dann überwunden werden, wenn es regnet und schneit – schließlich hat man ein Ziel vor Augen.
Der Reiz am Triathlon ist auch immer das Umfeld. Man lernt Menschen aus verschiedenen Ländern und Situationen kennen. Da kommen Akademiker mit Kindergärtnern und Hausfrauen zusammen. Denn das Herumreisen – und zwar nicht nur nach Übersee, sondern auch innerhalb von Deutschland – ist für mich Teil des Triathlons.
Und so kommen auch Leute mit den unterschiedlichsten Motivationen in mein Training: Die wenigsten möchten gezielt Triathlon machen, sondern etwa ihre Laufleistung verbessern. Frauen möchten sich oftmals einfach nur bewegen. Nach dem ersten Zehnkilometerlauf werden viele dann offener für andere Disziplinen. Ich setze zum Beispiel auch Läufern zum Ausgleich gern einmal die eine oder andere Schwimmeinheit an – und plötzlich kommen sie auf den Geschmack. Andere probieren das Radfahren aus und starten im Duathlon – der Schritt zum Triathlon kommt dann oftmals ganz von selbst.
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  • Wolfgang Wilden

    Steffi hat mich auf die Ironman-70.3-Staffel auf Mallorca vorbereitet, bei der ich meine neue Rad- und Laufbestzeit erzielte.

  • Sebastian Schmidt

    Steffi Steinberg bereitet mich mit viel Herz und Kompetenz auf meine erste Langdistanz vor. Die Challenge Roth kann kommen!

  • Ellen Scholz

    Steffi Steinberg begleitet mich auf der „Road to Roth“ – meine erste Langdistanz
    zu meinem 50. Geburtstag!


Sonnenkind.
Mittlerweile haben auch viele technische Aspekte der Leistungsdiagnostik in deine Arbeit Einzug gehalten. Ist dieser Aufwand auch für ambitionierte Hobbysportler gewinnbringend?
Theoretisch nicht. Aber: Die Menschen haben immer weniger Zeit und müssen daher das Optimum aus ihrer Trainingszeit herausholen. Wenn du aber wenig Zeit zur Verfügung hast, qualitativ hochwertig trainieren und natürlich auch verletzungsfrei bleiben möchtest, dann ist die Einbeziehung heutiger technischer Möglichkeiten absolut sinnvoll.
Durch eine Leistungsdiagnostik lernst du etwa genau deine aerobischen Zonen kennen. Das heißt: Du trainierst gesund und effektiv, denn du weißt genau, in welchen Intensitätsbereichen du gezielt arbeiten kannst. Ohne Diagnostik muss man dies durch Ausprobieren und subjektives Körpergefühl unter Verlust von Zeit und eventuell Gesundheit ausprobieren. Viele Menschen haben aber einfach kein gutes Körpergefühl und muten sich eher zu viel zu – besonders Männer.
Eine Leistungsdiagnostik hilft also bei den Fragen: Wo stehe ich? Welchen Leistungsstand habe ich? Was und wie kann ich trainieren, um in kurzer Zeit schneller zu werden? Ähnlich ist dies beim wattgesteuerten Radtraining, das ebenfalls hilft, das Maximum aus dem Training bei wenig Zeit herauszuholen.
Trainingslager auf Fuerteventura und in Südafrika – das klingt erst mal traumhaft. Was für Menschen kommen hier zusammen?
Alle möglichen Altersschichten – vom Teenager bis hin zum Pensionär mit den unterschiedlichsten privaten, beruflichen und natürlich sportlichen Voraussetzungen und Geschichten. Zwei Dinge haben aber alle Teilnehmer bis auf wenige Ausnahmen gemeinsam: Sie reisen gern und trainieren bevorzugt in der Gruppe. Denn Triathlon kann schon allein durch den zeitlichen Aufwand etwas einsam machen – man neigt oft dazu, die Trainingspläne allein abzuarbeiten, so etwa beim wattgesteuerten Training. Wir erleben daher viele Menschen, die gezielt die Gemeinschaft suchen und zusammen Spaß haben möchten. Nicht nur beim Training und Triathlon selbst, sondern auch beim gemeinsamen Ausgehen und Kennenlernen des Landes. Dadurch sind schon viele Freundschaften über die Camps hinaus entstanden und bestehen geblieben.
In deinen Workshops gehst du auch auf den Aspekt der Ernährung ein. Was ist dir neben dem energie- und leistungsbezogenen Aspekt für eine zeitgemäße Ernährung noch wichtig?
Es gibt viele heutige Trends, die es unter einem anderen Mantel zu anderen Zeiten schon einmal gab. Daher halte ich nicht allzu viel darauf. Wichtig ist mir aber, dass ich keinerlei Nahrungsergänzungsmittel irgendwelcher Art selbst einnehme oder empfehle. Im Triathlon reicht eine ausgewogene Ernährung ohne irgendwelche Zusätze vollkommen aus.
Ich achte aber darauf, dass meine Workshopteilnehmer nicht zu viele Kohlenhydrate zu sich nehmen. Früher wurden Kohlenhydrate als das Nonplusultra besonders im Sport empfohlen. Allerdings haben sich die Voraussetzungen verschoben, da sich viele Leute einfach nicht mehr genug bewegen. Zudem spricht jeder Mensch anders auf Kohlenhydrate an. Ich lasse die Teilnehmer daher aufschreiben, was sie im Laufe einer Woche durchschnittlichen essen und trinken – häufig sind die „Zuckerfallen“ eher in den Getränken zu finden.
Ich erzähle den Menschen also im Prinzip nicht Spektakuläres, sondern einfach nur, was sie wann essen können. Ob als Vorbereitung auf einen Wettkampf oder um einfach nur abzunehmen und sich besser zu fühlen.
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Eindrückliches.
Du hast selbst an zahlreichen Triathlon- und Laufveranstaltungen teilgenommen, darunter einige Ironman-Veranstaltungen und die Challenge Roth. Was ist dir dabei besonders im Gedächtnis geblieben?
Ich mag besonders den Punkt in einem Triathlon, ab dem es „wehtut“. Ich kann es zum Beispiel genießen, wenn es im Wettbewerb richtig heiß ist, wenn der Schweiß nur so rennt. Man hat alles für ein Rennen getan, unheimlich viel Zeit und Einsatz investiert – und wenn man dann durchs Ziel läuft, dieses gute Gefühl definiert für mich den Triathlon. Und dabei hängt es nicht mal davon ab, um welches Rennen es sich handelt. Ich habe an Triathlons teilgenommen, bei denen es saukalt oder schweineheiß war, bei denen es mir blendend und miserabel ging – das Gefühl, das sich beim Zieldurchlauf einstellt, ist jedoch immer gleich gut.
Natürlich gibt es auch besondere Momente, die hängen geblieben sind: Etwa wenn ich persönliche Bestzeiten erreicht habe. Meine Teilnahme am Ironman Wales, der als einer der härtesten gilt, war für mich ebenfalls etwas sehr Prägendes: Das Rennen 2011 hat mich mental sehr stark gemacht und mich enorm weitergebracht. Ich denke noch heute mindestens einmal in der Woche darüber nach.
Welche Ziele hast du für deine eigene sportliche Zukunft?
Ich bin jemand, der sich immer neue Reize setzen muss. Ich möchte daher in diesem Jahr beim Ironman auf Hawaii gesund an der Startlinie stehen und finishen – ob das bei Tageslicht oder in der Dunkelheit geschieht, ist mir relativ egal. Außerdem möchte ich nochmals meine Bestzeit verbessern. Vor allem auf dem Rad geht noch eine Menge.
Ich würde auch gern einmal an einem Ultraman (10 Kilometer Schwimmen, 421 Kilometer Radfahren und 84 Kilometer Laufen) teilnehmen. Das ist zwar noch eine Spur härter als der Ironman, verteilt sich dafür aber auf drei aufeinanderfolgende Tage. Die Veranstaltungen finden zudem in Gegenden und Ländern statt, die ich unbedingt noch besuchen möchte – so zum Beispiel in Kanada und in Südamerika.
Außerdem würde ich gern einmal an einem reinen Radrennen teilnehmen – und zwar nicht etwa an einer Rundfahrt, sondern zum Beispiel an einem 48-Stunden-Langzeitrennen, bei dem man sich mit einem Partner im Zweistundentakt abwechselt. Einfach, um mal zu schauen, was dabei so geht.
Du lebst mittlerweile für und vom Triathlon. Hättest du dir das vor elf Jahren, als du den Bandscheibenvorfall erlitten hattest, vorstellen können?
Nein, absolut nicht. Es war am Anfang zu keinem Moment absehbar, wo mich mein Weg hinführen würde. Wenn ich so zurückschaue, stand am Anfang nur der Sport im Mittelpunkt – was auch schön war. Ich konnte tun und lassen, was ich wollte. Heutzutage muss ich mir viele zusätzliche Fragen stellen: Habe ich die Flasche mit dem richtigen Sponsorenlogo am Rad, falls ich fotografiert werde? Habe ich auch wirklich das neue Trikot von dem Ausrüster an, der mich unterstützt? Hinzu kommt natürlich der eigene Ehrgeiz, im Wettbewerb möglichst gut abzuschneiden.
Aber trotzdem: Natürlich bin ich glücklich mit dem Leben, das ich führe. Meine Oma wäre mit Sicherheit stolz auf mich!
Steffi Steinberg. Immer 100 Prozent.
- Personal Coach (A-Lizenz)
- Gesundheits- und Fitnesstrainerin (B-Lizenz)
- Trainerausbildung an der Sportschule Köln
- Erster Marathon 2006
- Erster Triathlon 2010
- Ironman-Vizeeuropameisterin 2015
- Ironman Arizona in 9:58 Stunden
- Challenge Roth in 10:05 Stunden
- Dritter Platz AK Ironman 70.3 Mallorca
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